Schüßler Salze

 

Man setzt Schüßler-Salze seit dem 19. Jahrhundert ein. Wissenschaftlich belegt ist ihre Wirkung allerdings noch nicht, jedoch zeigt ihre Anwendung in vielen Fällen die gewünschte Wirkung.

"Erfunden", oder sollte man besser sagen, entdeckt und erforscht, hat die Schüßler-Salze ihr Namensgeber, der Arzt Wilhelm Heinrich Schüßler (1821 – 1898) .

Er untersuchte den Menschen und die darin enthaltenen Mineralien. Er entdeckte, daß es einen Zusammenhang zwischen der Gesundheit und dem Mineralgehalt gibt. Man darf das jedoch nicht falsch verstehen: Der bloße Mangel an einem bestimmten Mineral verursacht nicht gleich eine bestimmte Krankheit, vielmehr wirken die Schüßler-Salze auf die Weise, daß sie bei einer Krankheit dorthin gelangen, wo der Körper sie zur Heilung braucht.

 

Die 12 Mineralstoffe nach Dr. Schüßler

Bei den angegebenen Funktionen der Mineralstoffe im Körper handelt es sich nicht um die Indikationen der jeweils gleichnamigen Schüßler-Salze. Die Anwendungsgebiete wurden dem „Handbuch der Biochemie nach Dr. Schüßler“ von Thomas Feichtinger, Elisabeth Mandl und Susana Niedan – Feichtinger 5. aktualisierte Auflage entnommen und stellen keine Indikationen im Sinne einer Therapie dar.             

 

Nr. 1 Calcium fluoratum              

Wichtiges Mittel für die Elastizität, bildet die Knochenhüllen, Bänderschwäche, Krampfadern, Organsenkung, Haltungsschwäche, bildet den Zahnschmelz, Nägel (sehr biegsam oder ganz hart), Schrunden, Risse in der Haut, Hornhaut

 

Nr. 2 Calcium phosphoricum

Bildung der Knochenzellen, blutbildend, Knochenbrüche, Zähne (innen), Muskelkrämpfe, zu schneller Pulsschlag, wichtig in der Schwangerschaft, bellender Husten (der Kinder) Bedürfnis nach pikanten Speisen: Senf, Ketchup, Geräuchertes

 

Nr. 3 Ferrum phosphoricum

Transportschiff im Körper - besonders für den Sauerstoff, beugt dem Muskelkater vor, niedriges Fieber, das Mittel für Entzündungen, das Mittel für die erste Hilfe; klopfende, pochende, hitzige Schmerzen, Müdigkeit, Konzentration

Anmerkung: Kaffee, Tee und das Theobromin im Kakao verbrauchen viel von Nummer 3.

 

Nr. 4 Kalium chloratum

Drüsenbetriebsstoff, weiche Schwellungen, zu dickes Blut, Couperose, Besenreiser, Hautgrieß, schleimiger Husten, nach Impfungen und medikamentöser Behandlung

Anmerkung: elektromagnetische Belastungen und Milchprodukte verbrauchen viel von Nummer 4

 

Nr. 5 Kalium phosphoricum

Energiesalz und fürs "Gehirnschmalz" (lezithinbindend), Fiebermittel ab 38,5°, wirkt antiseptisch, Zahnfleischbluten (lange Zahnhälse), Mundgeruch - trotz Zähneputzen, Platzangst (traut sich nicht allein über einen großen leeren Platz gehen)

 

Nr. 6 Kalium sulfuricum

Dieser Mineralstoff bindet den Sauerstoff in der Zelle. Ein Mangel an diesem hat ein übersteigertes Bedürfnis nach frischer Luft zur Folge. Lufthunger, Claustrophobie, bei Abschuppungsprozessen der Haut, Völlegefühl nach dem Essen, Darmpilz, vorhandener Muskelkater

 

Nr. 7 Magnesium phosphoricum

Für die unwillkürlichen Körperfunktionen (z.B. Herz, Nerven, und Drüsen), Verlegenheitsröte, Kopfschmerzen, bei kolikartigen Beschwerden, Gase austreibend, entkrampfend, Menstruationsbeschwerden, wehenunterstützend, Schokoholiker haben einen großen Magnesiummangel

 

Nr. 8 Natrium chloratum

Entgiftend, bildet den Schleimstoff, macht Fremdstoffe unschädlich und ausscheidungsfähig, Insektenstiche, Allergien, Verbrennungen, Fließschnupfen, Bluthochdruck (nie auf Medikamente verzichten), Schlundbrennen (wenn’s heraufbrennt), Gelenke knacken.

 

Nr. 9 Natrium phosphoricum

Entsäuernd, reguliert den Säure- und Fetthaushalt im Körper, regt den Stoffwechsel an, bei Müdigkeit und großer Mattigkeit, Akne, Pickel, verstopfte Talgdrüsen, fettes und "trockenes" Haar, Hunger nach Süßigkeiten und Mehlspeisen, Heißhunger, Sodbrennen (wenn’s unten brennt)

 

Nr. 10 Natrium sulfuricum

Entschlackend, fördert die Ausscheidung von verschlackten, abbaunotwendigen Gewebeteilen (entzieht den Schlacken das Wasser), die Leber baut mit Hilfe dieses Mineralstoffes Gifte in unschädliche Stoffe um, Fieberblasen, Herpes, Tränensäcke, geschwollene Beine und Hände oder Finger, Erfrierungen (Salbe)

 

Nr. 11 Silicea

Baut das Bindegewebe auf bezüglich der Brüchigkeit, Bestandteil von Haaren, Nägeln, Nerven ("Nerverl"), bei Bluterguß, blauen Flecken, Lichtempfindlichkeit, unangenehm riechender Schweiß, Leistenbruch, gereizte Nerven, Lärmempfindlichkeit, Zuckungen der Augenlider oder von Muskeln, Schwangerschaftsstreifen

 

Nr. 12 Calcium sulfuricum

Chronische Eiterungen - baut Eiter überraschend schnell ab, Gicht, Rheuma, Angina

 

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